Joomla TemplatesWeb HostingWeb Hosting
Die Chemie des Todes (Beckett, Simon) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andrea Revers   
Dienstag, den 23. Februar 2010 um 16:00 Uhr

Autor: Simon Beckett
Verlag: Rowohlt Verlag
Seiten: 432
Jahr: 2007
Preis
: 9,90 Euro
ISBN: 978-3-499-24197-0

Beschreibung vom Buchrücken

Sterben kann ewig dauern,
aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Aus den gelegten Eiern schlüpfen Larven, die sich an der nährreichen Substanz laben und dann abwandern. Sie verlassen die Leiche in Reih und Glied und folgen einander n einer ordentlichen Linie, die sich immer nach Süden bewegt. Manchmal auch nach Südosten oder Südwesten, aber niemals nach Norden. Niemand weiß warum.
Diese Schlangenlinie aus fetten, gelben Larven ist ein sonderbarer Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zurück zu seinem Ursprung zu verfolgen.
Und so entdeckten die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war.

Autor

Chemie des Todes ist das Erstlingswerk des britischen Autors Simon Beckett, der vor seiner Schreiberkariere schon als Hausmeister, Spanischlehrer und Schlagzeuger sein Glück versuchte.
Er wechselte zum Journalismus, durch den er die Polizeiarbeit kennen lernte und merkte, dass man daraus etwas machen könnte.
In der Vorbereitung auf dieses Buch hat Beckett sogar die „Body Farm“ des FBI in Amerika besucht.
Auf diesem Gelände werden Leichen vergraben, in Bäumen aufgehängt, in Seen geworfen usw. um zu verfolgen, was mit den Leichen mit der Zeit passiert.
Sicherlich kein schöner Amerikaurlaub mit nachfolgenden Diaabenden. ;-)
In der Zwischenzeit hat er schon einen Nachfolger geschrieben mit dem Titel „Kalte Asche“.
Und im Moment schreibt er sicherlich schon am 3. Fall des Dr. David Hunters.

Handlung

David Hunter war Englands berühmtester Rechtsmediziner. Aber er hat seinen Beruf aufgegeben und sich inkognito nach Devonshire in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dort arbeitet er seit ein paar Jahren als Assistent des Arztes, als sein friedliches Landleben ein jähes Ende findet.

Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügel ausstaffierte Frauenleiche. Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame Fremde, einer der ersten Verdächtigen. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen.

Fazit

Becketts Thriller zeichnet sich dadurch aus, dass die Sicht des Protagonisten mehr als deutlich wird. Der Leser wird nicht zuletzt auch durch den ansprechenden Klappentext in seinen Bann gezogen. "Chemie des Todes" ist zwar kein Buch für schwache Nerven, ist aber ein Wunderwerk für Leser, die Spannung bis in die letzten Seiten lieben. Spannung und Witz kombiniert machen das Buch gut lesbar. Becketts Schreibstil ist leicht zu verstehen und dennoch aufgemacht durch viele spannungsfördernde Stilmittel, die das Buch nur empfehlenswert machen. Man kann sich auf den nächsten Band nur freuen.