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Elfenkönigin (Hennen, Bernhard) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Aileen Balkenhol   
Dienstag, den 02. März 2010 um 13:07 Uhr

Autor: Bernhard Hennen
Verlag: Heyne
Seiten: 912
Jahr: 2009
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3-453-53340-0

Beschreibung vom Buchrücken

Vom Thron vertrieben, flüchtet Elfenkönigin Emerelle in die Wildnis des Verbrannten Landes, einer Region Albenmarks, die während der Drachenkriege verwüstet wurde. Verzweifelt begibt sie sich in den Jadegarten, um das Orakel zu befragen – eine mächtige Schamanin, die der Drachenatem beschützt. Der Spruch der Alten ist rätselhaft, doch Emerelle erkennt in den Worten einen Hinweis darauf, dass nicht alle Alben ihre Welt verlassen haben. Und so beschließt sie, sich auf die Suche nach den letzten Angehörigen des Schöpfervolkes zu machen…

Autor

Bernhard Hennen, geboren 1966 in Krefeld, bereiste als Journalist den Orient und Mittelamerika, bevor ich sich ganz dem historischen Roman und der Fantasy verschrieb. Seine zahlreichen Werke wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

Handlung

Wiederum ein direkte Fortsetzung des Vorgängerromans „Elfenlicht“. Hier wird das Schicksal Albenmarks nach der Herrschaft Emerells beschrieben, wie es mit der Herrschaft der Trolle weitergeht und wie die Revolution der Kobolde sich entwickelt.
Auch wird Emerells Weg beschrieben, wie sie vor den Trollen flieht und ins Verbrannte Land gelangt. Dort trifft sie auf ein Koboldvolk, das sich für Trolle hält und böse Träume fängt. Mit diesen zieht sie weiter in den Jadegarten, wo sie auf ein verbanntes Orakel trifft.
Schließlich kommt sie auch in die Welt der Menschen und unternimmt von dort aus eine Reise zum Albenhaupt – dem gefährlichsten Berg in Albenmark. Wo sie hofft auf die legendären Alben zu treffen.
Am Schluss jedoch kehrt sie nach Vahan Calyd zurück und stellt sich erneut zur Königswahl.

Fazit

Ich habe die Elfensaga Bernhard Hennens wirklich gerne gelesen, aber dieses Buch hat mir nicht gefallen. Warum? Ich kann Emerelle nicht verstehen, sie verhält sich meist wie ein trotziges Kind, erklärt keinen ihrer Schritte und scheint mir die meiste Zeit über nicht zu wissen, was sie eigentlich in dem Roman soll.
Auch wenn der Schreibstil Hennens gewohnt flüssig und ergreifend ist, bleibt doch der Zauber der ersten Bücher unerreicht. Die Handlung wirkt recht plan- und lieblos zusammen geschustert und die liebgewonnenen Charaktere haben viele ihrer Facetten eingebüßt, so dass sie meist platt und eindimensional daherkommen.
Alles in allem also ein eher unwürdiger Abschluss einer großartigen Geschichte.