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Elfenlicht (Hennen, Bernhard) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Aileen Balkenhol   
Sonntag, den 17. Januar 2010 um 16:09 Uhr

Autor: Bernhard Hennen
Verlag: Heyne
Seiten: 928
Jahr: 2006
Preis: 14,00 Euro
ISBN: 978-3-453-52218-3

Beschreibung vom Buchrücken

Ein Zeitalter lang haben sie die Geschichte der Welt bestimmt, doch nun beginnt das Licht der Elfen zu verblassen. Einzig die Königin Emerelle und ihr Schwertmeister Ollowein stellen sich den übermächtigen Trollen. Als Emerelle mit der Kraft ihrer Magie einen der goldenen Albenpfade zerstört und so tausende Trollkrieger ins Nichts stürzen, scheint das Reich gerettet. Doch über das zerrissene goldene Netz dringen dunkle Schatten ins Herzland. Schatten, die das Schicksal aller Völker Albenmarks bedrohen…

Autor

Bernhard Hennen, geboren 1966 in Krefeld, bereiste als Journalist den Orient und Mittelamerika, bevor ich sich ganz dem historischen Roman und der Fantasy verschrieb. Seine zahlreichen Werke wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

Handlung

Direkte Fortsetzung zu Bernhard Hennens Roman „Elfenwinter“. Hier wird die Geschichte um Emerelle und ihren Schwertmeister Ollowein erzählt und auch die Handlung um das Fjordland entwickelt sich weiter. Der eine Krieg ist zwar zu Ende, aber schon entspinnt sich ein weiterer und die Bedrohung aus dem Dunkel ist noch weit gefährlicher, und wie weit würde eine Königin gehen um ihr ewiges Volk zu beschützen?

Fazit

Wer das Buch lieben wird: Wer den direkten Vorgänger „Elfenwinter“ gemocht hat; wer einen tieferen Einblick in die Handlungen und Entscheidungen der stolzen Königin Emerelle möchte; und vor allem derjenige, der sehnsüchtige wissen will, wie es um die liebgewonnen Menschen und Elfen steht; wer schlichte klassische Fantasy mag
Wer das Buch gar nicht mögen wird: wer „Elfenwinter“ nicht mochte, wird diesen Band auch kaum mögen, da sie wie aus einem Guss gemacht sind; wer eigentlich kein Interesse an den Elfen hat und keine Kriegsromane mag
Was man sonst noch wissen sollte: Dieses Buch ist anders als seine Vorgänger ziemlich starker Tobak! Die Geschichte wird grausamer und erwachsener, es ist definitiv kein Abenteueroman mehr für Kinder (ich würde schon ab 16 vorschlagen).
Man sollte auch den Vorläufer „Elfenwinter“ kennen, da man sonst – trotz Glossar – kaum den Einstieg in die komplexe Handlung schafft.
Auch das Ende dieses Romans ist deutlich offener und baut auf die, mittlerweile unter dem Titel „Elfenkönigin“ erschienene, Fortsetzung auf. Die Geschichte ist so nicht abgeschlossen und durchaus unbefriedigend, daher sollte man damit rechnen, dass um das Buch wirklich so gut zu finden wie es ist, auch noch der Folgeband gelesen werden muss.